Weltretten auf Instagram?

Ich habe mich sehr gefreut, dass die GMK Landesgruppe NRW mich zur Tagung „Online für eine bessere Welt. Soziales Engagement via Internet – Chancen für die Medienpädagogik“ für einen Vortrag eingeladen hat. Wie immer habe ich eher einen „Hyperlink-Vortrag“ gehalten, in welchem ich Aspekte und unvollendete Gedanken angerissen (und verlinkt) habe. Wer einen ausführlich erklärenden Vortragenden sucht, sollte mich lieber nicht buchen 😉 Im Vortrag versuche ich einen kulturellen Rahmen in Bezug auf Social Media (Instagram), der Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit bzw. Weltretten aufzuspannen:

>> Zeitgemäße Möglichkeitsräume für Jugendliche schaffen – wie können sich Medienpädagog*innen einbringen? (Google Drive)

Anlass für die Einladung war eine kurze Auftragsstudie zum Jugendförderprogramm Think Big, an welcher ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Friederike Siller an der TH Köln mitgeforscht habe im Jahr 2016.

Besonders inspirierend auf der heutigen Tagung war der Einblick in die Arbeit von Ali Can, Initiator der #meTwo-Kampagne und Gründer der Hotline für besorgte Bürger, der nun in Essen das VielRespektZentrum gestaltet. Weiterhin wurde der Smart Hero Award sowie das Kreativhelden-Projekt  vorgestellt.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Prof. Dr. Isabel Zorn (TH Köln, Landesgruppenvorstand GMK NRW) für die Einladung. Isabel Zorn lebt aus meiner Sicht Offenheit aktiv an der TH Köln und setzt sich immer wieder für studentische Freiräume ein. Sie gab mir 2015 – ich war damals Masterstudent in ihrem Seminar – die Möglichkeit, meine Barcampsession „Hochschulen als innovativer, barrierearmer und vernetzter Lernort? Von wegen!“ bei der Kollegialen Klausur mit den Lehrenden und Mitarbeiter*innen der Fakultät 01 zu diskutieren. Eine wertvolle Erfahrung, vielen Dank dafür!

Titelbild: Pixabay von free-photos (Pixabay Lizenz)

Kommentare sind geschlossen.